Die PanneEine noch mögliche Geschichte

Alfredo Traps begibt sich aufgrund einer Autopanne in eine Villa, in welcher sich pensionierte Richter mit dem Nachspielen von Gerichtsverhandlungen ihre Zeit vertreiben. Auch Traps wird schnell ein Bestandteil dieses Spiels und übernimmt die Rolle des Angeklagten, obschon er sich (zu Beginn) so gar nicht schuldig fühlt…

Durch die zentrale Aussage der Pensionäre “eine Tat wird sich schon finden lassen” gerät der frisch dazu Gestossene immer tiefer in den persönlichen Konflikt, ob er nun schuldig sei oder nicht. Jede Aussage nehmen die alternden Richter zur Kenntnis, jede Worterhebung wird analysiert, um letztendlich dem Angeklagten das Bein zu stellen. Traps läuft mehr und mehr Gefahr, sein eigenes Leben zu hinterfragen und steht am Schluss vor der alles entscheidenden Frage: schuldig oder nicht schuldig?

Der Autor

Friedrich Dürrenmatt wurde 1922 als Pfarrerssohn in Konolfingen geboren. Ursprünglich wollte Dürrenmatt Maler werden, seine Lehrer legten ihm jedoch die Naturwissenschaften nahe, ein Wissensgebiet, an dem Dürrenmatt grossen Gefallen fand und das ihn auch zu einigen seiner bekanntesten Werke inspirierte. Nach dem Gymnasium studierte er Philosophie und Germanistik, machte aber in keinem seiner Studienfächer seinen Abschluss.
Mit dem Schreiben begann Dürrenmatt während des Zweiten Weltkrieges, dessen Verlauf er von der Schweiz aus erlebte.

Der Regisseur

Kaspar Sigrist lebt in Ittigen bei Bern und arbeitet als Regisseur, Schauspieler, Theaterpädagoge und Lehrer.
In der unmittelbaren Region inszenierte er in den letzten Jahren im Ballenberg, bei den Steffisburger Spil-Lüt, der Freilichtbühne Schwarzenburg und im Theater Alte Oele Thun mit der mundARTbühni uetendorf.

Die Inszenierung im Überblick

Auf der Bühne

Andreas Stettler Andreas Stettler
spielt Alfredo Traps
Jörg Kocher Jörg Kocher
spielt Abraham Gotthold Luis Wucht
Kurt Spöri Kurt Spöri
spielt Isaak Joachim Friedrich Zorn
Heinz Bercher Heinz Bercher
spielt Jakob August Johann Kummer
Jürg Moser Jürg Moser
spielt Roland René Raimond Pilet
Silvia Reber Silvia Reber
spielt Simone von Fuhr

Hinter der Bühne

  • Regieassistenz: Marianne Schiess
  • Berndeutsch: Jörg Kocher
  • Administration: André Liechti
  • Finanzen: Barbara Rieben
  • Werbung: Katrin Schweizer, Monika Ellmauthaler
  • Programmgestaltung: Weber AG
  • Webseite: Daniel Barben
  • Fotos: Andreas von Gunten
  • Bühnenbild: Andreas Stettler, Yvonne Gfeller, Babu Wälti
  • Technik: Klaus Tschannen, Lukas Tschannen
  • Requisiten/Kostüme: Erika Neumann, Yvonne Gfeller
  • Maske: Gertrud Scherer, Katrin Schweizer, Daniela Schneiter-Bichsel, Franziska Steiner

Fotos

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