Hotel zu den zwei WeltenDas Stück kurz zusammengefasst

Im Hotel zu den zwei Welten empfängt eine gewisse Frau Doktor S. mit zwei Assistenten ihre Gäste. Ob jung oder alt, ob arm oder reich, alle sind sie hier gleich. Sie befinden sich in einem Art Wartezustand, und die Dauer ihres Aufenthalts ist ihnen gänzlich unbekannt. Die Putzfrau Marie und der Präsident eines Grosskonzerns, Magier Radschapur und der Sportjournalist Julian diskutieren heftig über die Unhaltbarkeit dieser Situation. Aber Frau Doktor S. scheint nicht alle Informationen preisgeben zu wollen. Nur die lebenshungrige Laura verhält sich anders: sie blüht auf. Sie will tanzen, sie will flirten.
In seiner metaphysischen Komödie ‘Hotel zu den zwei Welten’ verhandelt der französische Autor Eric-Emmanuel Schmitt die grossen Menschheitsfragen mit Tiefgang, Humor und Poesie. Es geht um Leben und Tod – um nicht mehr und nicht weniger.

Der Autor

Schmitt ist elsässischer Abstammung. Seine Eltern waren beide Sportlehrer, sein Vater französischer Boxmeister und seine Mutter Laufsportlerin. Aufgewachsen mit der atheistischen Grundeinstellung seiner Eltern, bekannte sich Schmitt nach Jahren als Agnostiker später zum Christentum.

Er studierte an der École normale supérieure in Paris (1980–1985) und promovierte in Philosophie. Sein Dissertationsthema war Diderot und die Metaphysik. Er unterrichtete drei Jahre lang in Cherbourg und an der Universität in Chambéry. Zunächst wurde er als Theaterautor bekannt. Sein Debüt, La nuit de Valognes, wurde 1991/1992 auf Bühnen in Frankreich wie auch im Ausland gespielt. Erfolgreich wurde er mit seinem zweiten Stück, Le Visiteur, für das er 1993 mit dem Theaterpreis Molière für den besten Autor sowie 1994 mit demselben Preis für das beste Schauspiel ausgezeichnet wurde.

Die darauf folgenden Jahre schrieb er die Theaterstücke Golden Joe (1995), Variations énigmatiques (1996), Le Libertin (1997), Milarepa (1997), Frédérick ou le boulevard du crime (1998), Hôtel des deux mondes (1999), Monsieur Ibrahim et les fleurs du Coran (1999). [Auszug aus Wikipedia]

Der Regisseur

Daniel Nobs (* 1964) ist Schauspielprofi und verfügt über eine breite Ausbildung im Theater- sowie im Filmbereich. 1988 besuchte er die “Studio Mageni”, eine Mimenschule in Paris. Von 1989 bis 92 absolvierte er die Dimitri Schule in Vercio TI und genoss anschliessend von 1992 bis 94 eine Ausbildung in Schauspiel / Stimme bei H. Köhler am Theater Basel.
Es folgten verschiedene Weiterbildungen in Theaterimprovisation (Züricch / San Francisco) und Stimme (Hannover). Nach seiner schauspielerischen Aus- und Weiterbildung erwarb Daniel Nobs auch ein Kursleiter Zertifikat.

Daniel Nobs trat als Schauspieler in bedeutenden Rollen an verschiedenen Theatern in der Schweiz und in Deutschland (Landesbühne Hannover) auf. Zudem war er verschiedentlich als Kursleiter von Improvisationskursen sowie als Regieassistent tätig.
Während längerer Zeit spielte er auch am “Theater an der Effingerstrasse” in Bern, so u.a in “Draussen vor der Tür” von Borchert, im “Sennentunschi”von Schneider, in Strindbergs “Fräulein Julie”, in “Biedermann und die Brandstifter”von Max Frisch und vielen mehr. 2000 spielte er unter der Regie von Reto Lang bei der Freilichtbühne Schwarzenburg den Don Juan in “Dr Tüüfelspakt” (nach Goethe) bei der Klosterruine Rüeggisberg.

Daniel Nobs führte bereits 2002 in “Trommeln über Mittag” und 2004 in “Konfusionen” bei der DFTG Regie. [Quelle: deutschfreiburgische theatergruppe]

Die Inszenierung im Überblick

  • Das Stück: Hotel zu den zwei Welten
  • Autor: Eric-Emmanuel Schmitt
  • Regie: Daniel Nobs
  • Spielort 2019: Theater Alte Oele Thun (die Spieldaten finden Sie unter Tickets)

Flyer

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