Schwyg, Bueb!Die liebe Verwandschaft…

schlägt sich zu Ehren des Konfirmanden den Ranzen voll. Die Familien-Fressorgie wird zur Plattform für grossmäulige Monologe kleinbürgerlicher Gäste. Der Bub, mit «wertvollen Lebensweisheiten» gefüttert, das Maul mit Braten und Nüdeli gestopft, kann dazu nur schweigen. Die Personen sind auf eine verblüffende Art real, Menschen, die jeder kennt und belächelt, und von denen jeder selbst etwas hat, wenn er es auch nicht wahrhaben möchte.

650 Aufführungen

Die Uraufführung des Volksstückes fand am 7. Oktober 1976 an den Städtischen Bühnen Nürnberg statt. Seitdem gab es über 650 Aufführungen. «Gelassener und gerissener als Kusz hat in letzter Zeit kaum ein Autor dem Publikum den Spiegel vor die Nase gehalten», urteilt die Süddeutsche Zeitung.

Frässe u suufe

Schauspielerisches Können prägte die Premiere bei der mundARTbühni mit «Schwyg Bueb!». Bedauern stieg auf für den nichtssagenden Konfirmanden Säscheli – «Frässe u suufe» hiess das Festprogramm.
→ Mehr im Thuner Tagblatt vom 18.02.2005

Der Autor

Fitzgerald Kusz wurde 1944 in Nürnberg geboren, wuchs in Mittelfranken auf, studierte Anglistik und Germanistik. Bis 1982 hat er als Lehrer in Nürnberg gearbeitet, seitdem als freier Schriftsteller. Er gehört zu den meistgespielten deutschen Theaterautoren der Gegenwart.

«Ich wünsche allen Beteiligten schon mal toi, toi, toi und grüsse Sie alle sehr, sehr herzlich», schreibt er der mundARTbühni.

Der Regisseur

Das Stück hat Kaspar Sigrist einstudiert. Der Regisseur aus Ittigen hat zum Beispiel Gilberte de Courgenay bei den Steffisburger Spil-Lüt inszeniert. Er arbeitet als Regisseur, Schauspieler, Theaterpädagoge und Lehrer.

Die Inszenierung im Überblick

Auf der Bühne

Sascha Moser Sascha Moser
spielt Konfirmand Sascha
Irene Müller-Flück
spielt Mutter Greti
Jürg Moser Jürg Moser
spielt Vater Hans
Isabella Zbinden Isabella Zbinden
spielt Tante Anna
Peter Siegenthaler Peter Siegenthaler
spielt Onkel Willi
Daniela Schneiter Bichsel Daniela Schneiter-Bichsel
spielt Doris
Kurt Spöri Kurt Spöri
spielt Fredi
Barbara Rieben Barbara Rieben
spielt Cousine Lore

Hinter der Bühne

  • Produktionsleitung: Daniel Barben
  • Regieassistenz: Marianne Schiess
  • Werbung: Katrin Schweizer, Susanne Sommer
  • Bühnenbild: Andreas Stettler
  • Requisiten/Kostüme: Erika Neumann
  • Maske: Gertrud Scherer
  • Technik: Klaus Tschannen
  • Küche: Evelyne Kunz

Fotos

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