Elf Menschen, sechs Parteien, ein Traum: das gemeinsame Haus. Voller Freude gehen sie an die Planung, rechnen aus, unterschreiben Verträge und merken erst dann: Sie kennen sich ja gar nicht. Aber jetzt stecken sie fest – miteinander, mit ihren Macken, ihren Ängsten und ihren völlig unterschiedlichen Vorstellungen vom perfekten Leben.
Was passiert, wenn Menschen, die sich nie begegnet wären, plötzlich eine Lebensgemeinschaft gründen? Wenn der Traum vom Eigenheim zum Crashtest für menschliche Beziehungen wird?
Ein Stück über die verrückte Hoffnung, dass Fremde zu Familie werden können. Über das Wagnis, gemeinsam zu träumen – und gemeinsam zu scheitern.
„Dass eine Gruppe von Menschen beschliesst, ihre Ressourcen zusammenzuwerfen und gemeinsam zu leben. Darin steckt ein sehr utopischer Gedanke und ein grosses Aufeinander-angewiesen-sein.“ Lutz Hübner
Die Autoren
Lutz Hübner und Sarah Nemitz gehören zu den erfolgreichsten und meistgespielten Theaterautor*innen im deutschsprachigen Raum. Als Ehe- und Autorenpaar verbinden sie seit vielen Jahren präzise Beobachtungsgabe mit einem ausgeprägten Gespür für Dialoge und Konflikte. Ihre Stücke kreisen häufig um gesellschaftliche Brennpunkte wie Bildung, Generationenkonflikte, Machtstrukturen und soziale Rollenbilder. Besonders bekannt wurden sie mit dem Stück Frau Müller muss weg!, das den Mikrokosmos Schule pointiert und humorvoll seziert und auch verfilmt wurde.
Lutz Hübner bringt dabei eine lange Erfahrung als Dramatiker ein, der sich schon früh mit Stücken für junges Publikum einen Namen gemacht hat. Sarah Nemitz ergänzt die gemeinsame Arbeit mit klarer dramaturgischer Struktur und feinem psychologischen Blick. Gemeinsam entwickeln sie Figuren, die lebensnah, widersprüchlich und oft schmerzhaft ehrlich sind. Ihr Stil verbindet Witz mit Ernst und scheut weder Zuspitzung noch Ambivalenz. Die grosse Bühnenpräsenz ihrer Werke zeigt, wie sehr ihre Themen den Nerv der Zeit treffen. Hübner und Nemitz stehen damit für ein zeitgenössisches Theater, das unterhält und zugleich zum Nachdenken zwingt.
Die Regisseurin

Franziska Senn ist eine Theater-Regisseurin, die für ihre präzise Arbeit mit Schauspieler*innen und ihre klare szenische Handschrift geschätzt wird. In ihren Inszenierungen verbindet sie psychologische Tiefe mit einer konzentrierten Bildsprache. Sie interessiert sich besonders für zeitgenössische Fragestellungen und die Relevanz klassischer Stoffe in der Gegenwart. Dabei legt sie grossen Wert auf kollektive Probenprozesse und eine offene künstlerische Zusammenarbeit. Ihre Arbeiten zeichnen sich durch eine sensible Balance zwischen Emotionalität und analytischer Schärfe aus.
Auf der Bühne

Christian

Nadine

Thomas

Sandra

Charlotte

Kim

Andreas

Jan

Melanie

Stefanie

Vera