Der Teufelsblitz (2024)

Der TeufelsblitzMarlies und Hugo führen ihrem Onkel, dem alten Hofbauern Jakob Hahn die Wirtschaft – den Blick stets auf das zu erwartende Erbe gerichtet. Alleinerbin wäre eigentlich die inzwischen volljährige Enkelin Bärbel, diese jedoch studiert Medizin, dazu ist Jakob durch eine dunkle Vorgeschichte an die lieben Verwandten gebunden. Als aber Bärbels Freundin, eine Studentin der Ökologie, spontan auf Besuch kommt und Jakob kurz vor der Testamentsänderung einen Herzanfall erleidet, drohen die Hoffnungen von Hugo und Marlies zu zerplatzen. In ihrer Not verleiten die beiden Michel, den pfiffigen Knecht, sich dem Notar als Bauer auszugeben, um das Testament doch noch zu ändern. Als Jakob überraschenderweise wieder aufwacht, kommt es, wie es kommen muss…

Der Autor

Am 17. Mai 1922 wird Karl Wittlinger als einziges Kind eines Kunsttischlers in Karlsruhe geboren. Nach seinem Abitur 1940 leistet er seinen Wehrdienst, wird in Afrika eingesetzt, erleidet Kriegsverwundung und französische Gefangenschaft. 1946 bis 1950 studiert er Germanistik und Anglistik in Freiburg i. Br. und arbeitet zum Broterwerb in verschiedenen Berufen (Heizer, Nachtwächter, Dolmetscher, Hauslehrer). 1949 wird er Leiter einer englischsprachigen Studentenbühne und heiratet.

Von 1950 bis 1952 ist Karl Wittlinger Dramaturg und Regieassistent an den Städtischen Bühnen Freiburg. Er entschliesst sich 1953, ausschliesslich als freier Bühnenautor zu arbeiten. 1956 wird sein Stück «Kennen Sie die Milchstrasse?» an den Städtischen Bühnen Köln uraufgeführt. Das Stück wird ein grosser Erfolg und mit dem Gerhart-Hauptmann-Preis ausgezeichnet. Im Jahr 1962 wird sein Fernsehspiel «Seelenwanderung» als bestes TV-Spiel des Jahres mit dem Prix Italia und dem Internationalen Preis von Monte Carlo ausgezeichnet. 1968 wird Wittlinger künstlerischer Beirat des Stadttheaters Konstanz.

1970 zieht er nach Berlin. In den folgenden Jahren entstehen fast ausschliesslich Arbeiten fürs Fernsehen, z. B. «Ein Mann will nach oben» nach Hans Falladas Roman. 1982 übersiedelt er nach Horben bei Freiburg im Breisgau. Am 22. November 1994 stirbt Karl Wittlinger in Lippertsreute.

Der Regisseur

Daniel Nobs absolvierte die Scuola Teatro Dimitri in CH-Verscio und diverse Weiterbildungen in Rollenstudium, Sprechtechnik und Improvisation. Einen grossen Einfluss auf seine Theaterarbeit erfuhr er durch ein Intensivtraining in „Body-based-Improvisation bei Ruth Zaporah“ in San Francisco.

Als Schauspieler war er im In- und Ausland über Jahre in festen Ensembles sowie in freien Produktionen und Theaterperformance-Projekten engagiert. Nach der langjährigen Arbeit auf der Bühne verlagerte sich sein Theaterschaffen zunehmend in die Regie- und Lehrtätigkeit, u.a. unterrichtete er an der Pädagogischen Hochschule Bern angehende Lehrkräfte im Fachbereich Theater sowie Lernende am berufsvorbereitenden Schuljahr der BFF Bern.

Als Regisseur arbeitet er immer wieder mit Amateuren und Profis zusammen. Nach «Hotel zu den zwei Welten» im Jahr 2019 ist «Der Teufelsblitz» seine zweite Regiearbeit an der mundARTbühni uetendorf.

Schauspiel

Laurenz Suter 2024
Laurenz Suter
Jakob
Andreas Otti 2024
Andreas Otti
Michel
Isabella Zbinden 2024
Isabella Zbinden
Marlies
Andreas Stettler 2024
Andreas Stettler
Hugo
Emely Stettler 2024
Emely Stettler
Bärbel
Corina Frehner 2024
Corina Frehner
Sigi
Walter Hodler 2024
Walter Hodler
Notar

Produktion

Autor
Karl Wittlinger

Rechte
Felix Bloch Erben GmbH & Co. KG, Berlin

Übersetzung
Laurenz Suter

Regie
Daniel Nobs

Bühnenbild
Andreas Stettler

Technik
Beat Jörg, Philipp Walther

Kostüme/Requisiten/Maske
Corina Frehner

Produktionsleitung
Andreas Stettler

Veranstalter
mundARTbühni uetendorf

Administration
Barbara Dietrich

Finanzen
Stefan Zbinden

Pressearbeit
Peter Siegenthaler / Barbara Dietrich

Werbung/Programmheft
Hanny Gerber / Barbara Dietrich

Abendkasse
Barbara Dietrich & Team

Vorverkauf
Beat Jörg, Barbara Dietrich, Hanny Gerber

Fotos
Hannes Zaugg-Graf

Premieren-Apéro
Yvonne Gfeller & Team

… und viele Helfer*innen beim Bühnenbildaufbau und Platz anweisen.

Fotos

Bilder zum Stück findest du in unserer Fotogalerie